Geschichte

Inmitten der Weinberge liegt dieses geliebte Haus,
das mehr als 400 Jahre Geschichte atmet.

1456
Die Grafen Lodron lassen sich im Lagarinatal nieder.
Ab nun spielt die Familie eine wichtige Rolle in der bewegten Geschichte dieser Region.


16 Jh.
Der Palazzo Lodron wird auf bestehenden Hausmauern gebaut.
Nicolò Lodron zeichnet als erster wichtiger Bauherr verantwortlich. Sein Bildnis steht in Lebensgröße in einer Nische über dem Hauptportal.


1628
Einweihung des neugestalteten Palazzos und der hinzugefügten Kapelle.
Der Salzburger Fürsterzbischof Paris Lodron beauftragt seinen Dombaumeister Santino Solari mit umfassenden Um- und Ausbauarbeiten seines Elternhauses in Nogaredo.


1769
Mozart besucht auf seiner Italienreise Rovereto.
Der junge Mozart begeistert sein Publikum in den Palästen der Handelsstadt.


1990
Die Familie Volpini de Maestri öffnet das Haus für öffentliche Veranstaltungen.
Die Nachkommen der Grafen Lodron bemühen sich um eine liebevolle Erhaltung und Renovierung dieses historischen Erbes.

 

MOZART UND DIE LODRONS

Auf Grund der Nähe des Lodron'schen Palais zur Wohnung der Familie Mozart in Salzburg entsteht ein reger Kontakt zwischen den beiden Familien. Wolfgang Amadeus und seine Schwester Nannerl geben den Kindern der Grafen Lodron Klavierunterricht. Das Konzert für drei Klaviere in F-Dur (KV 242), das Lodron-Konzert, schrieb Mozart für Gräfin Antonia und ihre beiden Töchter Aloisia und Josepha Lodron - dabei nahm er auf die spieltechnischen Fähigkeiten der Mädchen Rücksicht. Dieses und zwei Divertimenti, die besser unter dem Namen Lodronsche Nachtmusiken bekannt sind, widmete er der Gräfin Antonia Lodron, seiner Förderin und Verehrerin.

 

Schließlich hielt sich der junge Komponist im Zuge seiner Italienreisen auch in Rovereto auf und begeisterte sein Publikum in diversen Palazzi der Stadt. Nicht spurlos ist diese Zeit im Werk Mozarts vorübergegangen. Don Giovanni besingt den Marzemino, einen für die Gegend typischen Wein, in einem Gespräch mit seinem Diener Leporello: "Versa il vino! Eccellente Marzemino! …"

FÜRSTERZBISCHOF VON SALZBURG: PARIS LODRON

Der wohl berühmteste Spross des Hauses Lodron ist Paris, Fürsterzbischof von Salzburg in den Jahren 1619 bis 1653.

Paris Lodron wurde 1586 in Castelnuovo im Lagarinatal geboren. Er verließ jedoch seine Heimat, um dem Ruf seines Onkels Anton (Domherr und damit Kapitular des Salzburger Domkapitels) zu folgen und in Salzburg eine geistliche Laufbahn zu beginnen. Bereits 1619 wurde Paris Lodron zum Fürsterzbischof bestellt.

34 Jahre leitete er die Geschicke des mächtigen und reichen Landes. In den Wirren des 30-jährigen Krieges gelang es Paris Lodron, sein Land, trotz massiver Interventionen des Kaisers und des bayrischen Kurfürsten, aus dem Kriegsgeschehen herauszuhalten.

 

Der italienische Baumeister Santino Solari war in dieser Zeit nicht nur beauftragt den Salzburger Dom fertigzustellen,
sondern er war es auch, der die Stadt zu einer uneinnehmbaren Festung machte.

Paris Lodron blieb sein ganzes Leben eng mit Villa Lagarina und den Lodronschen Besitztümern im Trentino verbunden.

 

Er beauftragte auch hier Santino Solari mit dem Um- und Ausbau des Palazzo Lodron in Nogaredo. Damals bekam der Gebäudekomplex sein heutiges Aussehen. Die architektonische Beziehung zu Salzburg und auch zu Schloß Hellbrunn, ebenfalls ein Werk Solaris, ist hier in Nogaredo ganz offensichtlich.

 

Paris Lodron starb 1653 und wurde im Salzburger Dom beigesetzt.

  • White Facebook Icon
  • Palazzo Lodron

@ Tenuta Volpini de Maestri

Via Conti Lodron, 14

I-38060 Nogaredo (Trento) Italy

Tel./Fax: +39 0464 414725  (Italy)
Mobile  +43-676-723 5603 (Austria)
Email: info@palazzolodron.it

Partita IVA IT02397730223

Codice SDI SUBM70N

Privacy Policy  Cookies

Photos © Pauline Thurn und Taxis, archive Volpini de Maestri

Designed by Omedra